Schaffhausen/Genf,
14
April
2026
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00:02
Europe/Amsterdam

IWC SCHAFFHAUSEN PRÄSENTIERT DIE INGENIEUR AUTOMATIC 42 IN DUNKELOLIVGRÜNER KERAMIK

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Schaffhausen/Genf, 14. April 2026: IWC Schaffhausen stellt auf der Watches and Wonders in Genf die Ingenieur Automatic 42 in dunkelolivgrüner Keramik vor. Damit präsentiert IWC das von Gérald Genta inspirierte Design mit integriertem Armband erstmals in farbiger Keramik. Die Krone und die Schrauben aus Gold kontrastieren wirkungsvoll mit der Keramikfarbe. Eine Kombination aus verschiedenen Veredelungstechniken wie Satinieren, Polieren und Sandstrahlen verleiht der Uhr eine raffinierte, unverwechselbare Ästhetik. Für den Antrieb sorgt das IWC-Manufakturkaliber 82110, das über einen automatischen Pellaton-Aufzug mit Keramikkomponenten verfügt und eine Gangreserve von 60 Stunden aufbaut.

Vor vier Jahrzehnten, im Jahr 1986, stellte IWC Schaffhausen seine erste Armbanduhr mit einem Gehäuse aus schwarzer Zirkonoxid-Keramik vor. Seither hat die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur ihr Know-how in der Verarbeitung dieses fortschrittlichen technischen Materials kontinuierlich erweitert. Keramik bietet überzeugende Vorteile wie ein geringes Gewicht, Härte und Kratzfestigkeit. Im Anschluss an die Einführung der ersten Ingenieur aus schwarzer Zirkonoxid-Keramik im vergangenen Jahr erweitert IWC die Kollektion nun um ein neues Modell, das vollständig aus dunkelolivgrüner Keramik gefertigt ist und die Kompetenz der Manufaktur im Bereich farbiger Keramik unterstreicht. 

Die Ingenieur Automatic 42 (Ref. IW338902) verfügt über einen Gehäusering, eine Lünette, einen Bodenring und einen Kronenschutz aus dunkelolivgrüner Keramik. Zur Herstellung farbiger Keramik wird Zirkonoxid in einem genau definierten Verhältnis mit anderen Metalloxiden gemischt. Da sich die Farbe während des Sinterns verändert, ist es sehr schwierig, über verschiedene Komponenten hinweg einen einheitlichen Farbton zu erzielen. Das integrierte Keramikarmband ist über seine Mittelglieder mit dem Gehäusering verbunden und sitzt dadurch ergonomisch am Handgelenk. Da Keramik leichter als Stahl ist, zeichnet sich das Armband durch hervorragenden Tragekomfort aus. Das Zifferblatt mit „Grid“-Struktur ist im gleichen Grünton wie die Keramikkomponenten gehalten. Darüber hinaus besticht die neue Ingenieur Automatic 42 durch Gold-Akzente. Ihre Krone ist aus 18 Karat Rotgold gefertigt. Für die Schrauben, mit denen die Lünette auf dem Gehäusering fixiert ist, wird 18 Karat Armor Gold® verwendet. Dieses Material weist deutlich höhere Härtewerte als herkömmliche Goldlegierungen auf. Die Zeiger und Appliken sind vergoldet und mit Super-LumiNova® ausgefüllt. 
 

KERAMIKGEHÄUSE MIT MEHRTEILIGER KONSTRUKTION 

Die Herstellung von Keramikgehäusen und -komponenten für Uhren stellt eine technische Meisterleistung dar. Eine von vielen Herausforderungen besteht darin, dass die Teile während des Sinterns um rund ein Drittel schrumpfen. Dieser Grössenverlust muss bereits in der Konstruktionsphase berücksichtigt werden. Die neue Ingenieur Automatic 42 ist eine massstabsgetreue Keramikausführung des von Gérald Genta inspirierten Designs mit integriertem Armband. Um dieses Design originalgetreu umsetzen zu können, wählte IWC für das Keramikgehäuse eine mehrteilige Konstruktion, die einen Werkcontainer überflüssig macht. Ein dünner Titanring fixiert das Uhrwerk, nimmt die Funktionsschrauben von der Vorder- und Rückseite auf und gewährleistet eine hohe Wasserdichtigkeit von 10 bar. Die Saphirgläser und Dichtungen sind direkt in den Gehäuse- beziehungsweise Bodenring eingepresst. Dieser innovative Ansatz ermöglicht eine Gehäusekonstruktion, die dem Edelstahldesign treu bleibt.
 

DIE HERAUSFORDERUNGEN BEI DER BEARBEITUNG VON KERAMIK 

Mit einem Härtewert von rund 1300 Vickers zählt Keramik zu den härtesten Werkstoffen der Welt. Nach dem Sintern lässt sie sich nur noch mit speziellen Diamantwerkzeugen bearbeiten. Bei der Ingenieur Automatic 42 vereint IWC mehrere Techniken – Satinierung, Polissage und Sandstrahlen – in einer einzigen Uhr und unterstreicht damit einmal mehr seine Kompetenz in der Keramikbearbeitung. Die Gehäuse- und Armbandkomponenten werden satiniert, an den Kanten sanft poliert und abschliessend fein sandgestrahlt. Dies verleiht der Uhr eine raffinierte Ästhetik und bewirkt, dass sie das Licht perfekt reflektiert. 
 

HOCHWERTIGES UHRWERK MIT KERAMIKKOMPONENTEN 

Die Ingenieur Automatic 42 wird vom IWC-Manufakturkaliber 82110 mit Pellaton-Aufzug angetrieben, das über eine Gangreserve von 60 Stunden verfügt. Dieses effiziente Aufzugssystem, das in den 1950er-Jahren vom damaligen technischen Direktor von IWC, Albert Pellaton, entwickelt wurde, nutzt die Bewegungen des Rotors in beide Richtungen zum Aufziehen der Zugfeder. Stark beanspruchte Komponenten des Aufzugs sind aus Zirkonoxid-Keramik gefertigt und dadurch nahezu verschleissfrei. Für das Automatikrad und die Klinken wurde schwarze Keramik verwendet, für das zentrale Rotorlager weisse Keramik. Die Unruh schwingt mit einer Frequenz von 4 Hertz und gewährleistet somit eine hohe Präzision. Das mit Genfer Streifen aufwendig verzierte und veredelte Werk lässt sich durch den Saphirglasboden betrachten.

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IWC SCHAFFHAUSEN

IWC Schaffhausen ist der Ingenieur der Uhrmacherkunst. Im Jahr 1868 gründete der amerikanische Uhrmacher und Ingenieur Florentine Ariosto Jones in Schaffhausen in der deutschsprachigen Schweiz die „International Watch Company“. Er verband herausragende Handwerkskunst und Kreativität mit modernsten Industrietechnologien und -prozessen und legte damit den Grundstein für den einzigartigen Engineering-Ansatz, der IWC auszeichnet.

Die unverwechselbare, puristische Designsprache von IWC manifestiert sich in Kollektionen wie der Portugieser, Portofino, Ingenieur und den Pilot’s Watches, die das komplette Spektrum von eleganten „Dress Watches“ bis zu sportlichen Uhren und Luxus-Sportuhren abdecken. In den vergangenen über 150 Jahren hat sich IWC mit professionellen Instrumentenuhren sowie mit funktionalen, robusten und einfach zu bedienenden Komplikationen wie Chronographen und Kalendern weltweit einen Namen gemacht.

IWC war ein Pionier in der Verarbeitung von Titan und Keramik und ist heute auf Hochleistungsmaterialien wie Ceratanium® spezialisiert. Die IWC Engineering-Division XPL entwickelt Technologien, die die Widerstandsfähigkeit mechanischer Uhren verbessern oder ihren Einsatz selbst in Umgebungen mit extremen Bedingungen ermöglichen, wie etwa der Luftfahrt und der bemannten Raumfahrt.

IWC nimmt eine führende Rolle in der nachhaltigen Herstellung von Luxusuhren ein. Die Manufaktur fertigt Zeitmesser, die Generationen überdauern, und arbeitet kontinuierlich daran, die Herstellung, den Vertrieb und den Service ihrer Uhren noch verantwortungsvoller zu gestalten. Um die nächste Generation von Ingenieuren zu fördern, arbeitet die Marke zudem mit Organisationen zusammen, die sich weltweit für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen einsetzen. IWC. EngineeredTM.